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Etappe 4_G08 Waldhausen-Grein: „Gipfelsturm-Durch das Mühlviertler Hügelland“

Donausteig-einfach sagenhaft!
Gipfelsturm auf den Wetzlstein - einen der sieben Donausteig-Gipfel! Wir wandern auf dieser panoramareichen Etappe durch die stimmungs­volle Hügellandschaft des Aist-Naarn-Kuppenlandes: von Waldhausen über den Wetzlstein nach Bad Kreuzen und hinunter an der Donau nach Grein. Dabei entdecken wir das prunkvolle Stift Waldhausen als Ende und Anfang, göttliche Steinmetzkunst und ihre Zeichen, die zweitgrößte Burganlage Oberösterreichs, die heilenden Wasser der Wolfsschlucht, …

Stift Waldhausen, Verwitterungsgebilde Mondstein, Wolfsschlucht

Ausgangsort dieser herrlichen Etappe ist Waldhausen. Der historische Markt liegt in einem Talbecken umrahmt von waldreichen Bergkuppen des stimmungsvollen Aist-Naarn-Kuppenlandes. Der Markt und das gleichnamige Stift sind ein Symbol für die Urbarmachung dieser abgelegenen Region. Wunder­volle Fassaden, kunstfertige Granitarbeiten, schöne Garten­anlagen, … machen das Dorf zu einem Schmuckkästchen! Vom Marktplatz gehen wir an der einzigartigen Pfarrkirche vorbei und folgen dem Klostersteig bis zum ehemaligen Stift Waldhausen - einem Juwel!

Die prächtige Stiftskirche erzählt von gottesfürchtiger Stiftung und verhängnis­vollem Prunk. Kurz danach verlassen wir das Ortsgebiet von Waldhausen und wandern im sanften Auf und Ab durch die herrliche Hügellandschaft. Bei Langenbach beginnt der waldreiche Aufstieg auf den Rand des Waldhausener Beckens. Erst oben offen­bart uns der Blick zurück die ganze Dimension des Beckens – eine mühsam geschaffene Landschaft voller Harmonie! Auf der anderen Seite der Bergkuppe öffnet sich die Landschaft zu einem Blickbalkon: weite Blicke Richtung Donautal, vom Ötscher bis zum Traunstein, ... Über Waldwege, Bauernstraßen und Feldwege wandern wir einen aussichtsreichen Höhenrücken hinunter zur Aumühle im Gießenbachtal. Dort beginnt der Gipfelsturm. Wir folgen kurz den Mäandern des Gießenbaches und gewinnen dann über Wald- und Wiesenwege rasch an Höhe. Am Wetzelstein stehen wir auf einem der sieben Donausteig-Gipfel - Gratulation! Die Blicke schweifen weit über das Aist-Naarn-Kuppenland bis hin zu den Alpen. Wenige Meter danach entdecken wir den mystischen Mondstein. Der Abstieg nach Bad Kreuzen erfolgt genussvoll durch die hügelige Kulturlandschaft. Kurz vor Bad Kreuzen durchwandern wir das wildromantische Kasmüllerbachtal.

Dabei erinnert uns der Dr. Otto Fleischanderl-Steig an die Anfänge des Kurbetriebes in Bad Kreuzen. Ein kurzer Aufstieg auf den nächsten Höhenrücken bringt uns zu einer Donausteig-Kreuzung. Rechts bergauf erreichen wir den schönen Dorf­kern des historischen Kurortes Bad Kreuzen. Links bergab gelangen wir zur Burg Kreuzen, der einst zweitgrößten Festungs­anlage Oberösterreichs. Der grandiose Weitblick vom Bergfried der Burg gehört zu den schönsten des Donausteiges - einfach sagenhaft! Über herrliche Wanderpfade steigen wir die wildromantische Wolfsschlucht hinab. Wundervoller Mischwald, wild verblocktes Bachgelände, herrliche Lichtstimmungen, historische Kurstationen, ... prägen dieses besondere Erlebnis. Am Ende der Wolfsschlucht führt ein kurzer Güterweg hinauf nach Lehen. Von dort geht es wieder durch bäuerliche Hügellandschaft hinunter an der Donau nach Grein, dem Tor zum Strudengau. Landschaftsgenuss pur - einfach sagenhaft!

Entdecken Sie mit dem Donausteig-Tagebuch folgende Besonderheiten:

- Waldhausen-ein Schmuckkästchen

- Donausteig-Startplatz „Waldhausen“

- Pfarrkirche Waldhausen-göttliche Granitkunst

- Jubiläumsbüste-Es lebe der Kaiser!

- Hl. Nepomuk mit Chronogramm

- Stiftskirche Waldhausen-Ende und Anfang

- Der Dimbach und die Struden

- Gehöft Kleingruber-ein Auszugshaus

- ...
Download: Donausteig-Tagebuch „ Etappe 4_G08 Waldhausen-Grein“ - folgt noch!

Detaillierte Tourbeschreibung:
Vom Donausteig-Startplatz in Waldhausen gehen wir zuerst über die Südseite des Markt­platzes, dann vorbei an der Pfarrkirche und am Friedhof. Im Anschluss führt uns der Klostersteig, eine herrliche Lindenallee, fast eben bis zur ehemaligen Klosteranlage von Waldhausen am Schloßberg. Dort an der Kreuzung mit dem Wanderstartplatz des Honig­schleuderweges links. Nach ca. 200 m vor einem schönen Steinmarterl rechts abbiegen und dem Feldweg durch ein kurzes Waldstück folgen. An der asphaltierten Bauernstraße links bis zur nächsten T-Kreuzung. Nun rechts über den Straßendamm bergan, an der Marienkapelle vorbei bis zum kleinen Geländesattel. Dort links entlang des Feldweges über den Hügel. Beim Gumpetshof nehmen wir rechts den Waldweg bergab, bis wir in Langenbach die Asphalt­straße beim Transformator erreichen.

Hier rechts bergauf und nach ca. 400 m links abzweigen. Ein Waldweg bringt uns rasch bergauf, vorbei an den Bauernhöfen Kleingruber und Großgruber. An der Forst­straße hoch am Berg angekommen links weiter bis zur Asphaltstraße. Dort rechts bergauf. Bei den nächsten Bauernhöfen biegen wir links ab und erreichen nach wenigen Metern bergab den Donausteig-Rastplatz „Dörl, Gameritt“. Weiter wandern wir bergab Richtung Süden. Über Feldwege und kurze Asphaltstücke erreichen wir den Bauern­weiler Dorferhäuser. Von dort bringt uns ein Feldweg in einer großen Rechtsschleife weiter hinunter in das Gießenbachtal zum Gasthof Aumühle. Die Asphaltstraße gehen wir rechts bergauf und zweigen nach ca. 250 m links auf den asphaltierten Güterweg „Gießenbachtal“ ab. In einer langen Berggeraden ver­lässt der Donausteig kurzzeitig den Güterweg und folgt unmittelbar dem Gießenbach bis zur Klausmühle. Dort kehren wir wieder auf denGüterweg zurück. Vor einer scharfen Rechts­kurve zweigt links ein Waldweg ab. Über diesen erreichen wir bald einen großen Vierseithof.

Hier rechts, an dem zweiten Wohnhaus vorbei. Dann bringt uns eine scharf Links-Rechts-Kurvenkombination durch ein kurzes Waldstück und über die Felder zum nächsten Gehöft (höchster Punkt der Etappe; der Wetzlstein liegt wenige Meter nordöstlich von uns). Über einen asphaltierten Güterweg erreichen wir bergab den Donausteig-Rastplatz „Mondstein“. Wir folgen der Asphaltstraße rechts bergab und überqueren die nächste Kreuzung geradeaus - ein Fahrweg bringt uns durch das folgende Waldstück. Der Asphalt­straße danach folgen wir kurz links und biegen vor dem großen Vierkanthof gleich wieder rechts auf einen Feldweg ein. Zuerst über Wiesen, dann durch Wald bergab erreichen wir an einem Bach eine Asphaltstraße. Hier rechts bergauf bis zur Kollroß-Kapelle. Deren Kreuzung überqueren wir gerade.

Der Weg führt nun durch die Talsenke, an einem Bauerhof vorbei und in einer S-Kurve zur Asphaltstraße auf der gegenüberliegenden Anhöhe. Dort links bergab. Im Wald danach zweigt ein Wanderweg rechts ab und führt vorbei an der Waldandacht durch das Kasmüllerbachtal. Bei einer ehe­maligen Mühle erreichen wir wieder die Asphalt­straße, die uns kurz danach in einer scharfen Rechtskurve bergauf zum Kreuzungspunkt Bad Kreuzen (große Kreuzung, Granitmarterl) bringt. Wer in den Markt Bad Kreuzen will, muss hier rechts abbiegen und der gegenüberliegenden Straße bergauf in das Dorf folgen. Der Weg nach Grein verläuft hier nach links. Unmittelbar an der Burg Kreuzen und dem Donausteig-Rastplatz „Burg Kreuzen“ vorbei, führt dann ein Wanderweg bergab durch die Wolfsschlucht. Am Südende der Klamm dem Forstweg links bergauf bis zu einem Gehöft folgen, dann rechts bergab. Vor der Speckalm (Lehen) biegt der Weg links ab und folgt dem Güterweg bergab. Ab einer weißen Holzkapelle bringt uns ein Wiesenweg zum nächsten Gehöft und von dort ein Wanderweg durch den Wald bis einer Asphaltstraße.

Dieser folgen wir links bis zur rechtwinkeligen Kreuzung. Dort rechts bergab, am Hahnwirt vorbei. Am nächsten Waldrand scharf rechts abbiegen. Durch ein Waldstück und über Wiesen erreichen wir den Donausteig-Rastplatz „Mühberg“. Wiesen- und Waldwege führen nun hinunter zur ersten Siedlungsstraße von Grein. An der T-Kreuzung links und immer der größeren Straße bis zu den Bahnschienen folgen. In der Grünfläche danach befindet sich der Donausteig-Rastplatz „Storchenblick“ (gegenüber Gärtnerei Luger). Der Donausteig umrundet diese Grünfläche südseitig und führt über einen Fußweg in den Stadtkern von Grein. Der Donausteig-Startplatz „Grein“ befindet sich direkt an Donaulände.

Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, wurde der Donausteig mit einem eigenen Orientierungssystem versehen.

Ausrüstung: Zusätzlich zur persönlichen Wanderausrüstung gibt es keine besonderen Erfordernisse.

Tipp der Autorin: Zeit nehmen und genießen! Abstecher zum Kneipp Garten machen!
www.kneipp-garten.at

Eigenschaften: In der Kategorie „Erlebnis“ erhält diese Tour sechs von sechs Sternen. In der Kategorie „Technik“ erhält diese Tour zwei von sechs Sternen. Weitere Eigenschaften: Österreichisches Wandergütesiegel, Etappentour, Gipfel-Tour, aussichtsreich, kulturell / historisch, mit Einkehrmöglichkeit, geologische Highlights, Geheimtipp.

Konditionen

  • Schwierigkeit Schwer
  • Kondition Sehr schwer
  • Panorama Traumtour

Wegbelag

  • Asphalt
  • Wanderweg

Perfekte Saison

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst

Weg

  • Start Waldhausen - der Donausteig-Startplatz „Waldhausen“ liegt 20 m nach der Südausfahrt des Marktplatzes südlich der Straße.
  • Ziel Grein - der Donausteig-Startplatz „Grein“ liegt an der Donaulände in einem Grünstreifen zwischen der Hauptstraße und Parkplätzen in Stadtrichtung (Gegenüber ist das Cafe Schinagl mit dem Schiffsanleger der Oberösterreich Touristik - das einzige Haus direkt auf der Donau¬lände!)
  • Länge (m) 25.800
  • Dauer (h) 8.50

Adresse

Anreise

  • Anfahrt

    Der Donausteig-Startplatz „Waldhausen“ liegt in Sichtweite der südlichen Ausfahrt des Marktplatzes von Waldhausen (Navi: A-4391 Waldhausen, Markt).

    Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln:
    Waldhausen kann mit dem Bus erreicht werden. Ein Rücktransfer von Grein nach Waldhausen ist via Bus möglich. Informationen über die Fahrzeiten finden Sie unter http://www.ooevv.at .